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| Der Verein Schulmuseum Dresden e. V. | |||||||||||||||||
Im Juli 1992 beseitigten einige Leute, ihrer Handlungsweise anscheinend nicht bewusst, das Dresdner Schulmuseum in der Tiergartenstraße. Fast alle seine Bestände wurden ausgelagert und danach teilweise in alle Winde zerstreut. Den Gedanken eines Schulmuseums, der sich in der Landeshauptstadt über 100 Jahre hinweg behauptet hatte, konnten sie jedoch nicht auslöschen. Bereits fünf Jahre später, im April 1997, konstituierte sich der Verein Schulmuseum Dresden e. V., um die abgebrochene Traditionslinie fortzusetzen und ein neues Museum aufzubauen. In einem ehemaligen Schulhaus an der Seminarstraße 11 in Dresden-Friedrichstadt konnte dieses Ziel mit Unterstützung der Stadt Dresden verwirklicht werden. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Er arbeitet eng mit der Technischen Universität Dresden zusammen. Weitere Kooperationspartner sind das Sächsische Umschulungs- und Fortbildungswerk, die Agentur für Arbeit, die Ostsächsische Sparkasse Dresden und andere. Das Dresdner Schulmuseum versteht sich als ein Ort, an dem die Schul- und Bildungsgeschichte Dresdens und Sachsens bewahrt und erforscht wird - und das alles durch ehrenamtliches Engagement der Vereinsmitglieder. Gegenständliche, bildliche, schriftliche und mündliche Quellen sollen anschaulich und "fassbar" präsentiert werden. Ergänzt wird dieses Vorhaben durch zielgruppenorientierte Angebote wie Medienseminare für Studierende, Fortbildungen für Lehrer sowie Treffen von Altschülern und unterhaltsame Abendveranstaltungen für alle Liebhaber der Schule. Zu den Zielen des Vereins gehört es auch, die Geschichte aller Dresdner Schulen zu erforschen und zu dokumentieren. Wer dazu mit beitragen möchte, der ist im Verein Schulmuseum Dresden immer herzlich willkommen. Der Verein Schulmuseum Dresden e. V. hat gegenwärtig 38 Mitglieder. Seine Tätigkeit wird von einem sechsköpfigen Vorstand geleitet. Vorsitzender ist seit 2001 Prof. Dr. Hartmut Voit. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 12 Euro. Höhere Beiträge und Spenden sind möglich. Zum Verein gehört auch ein Förderkreis. Dessen Mitglieder engagieren sich vor allem finanziell für die Arbeit des Museumsvereins. Aus der Satzung des Vereins: Der Verein führt den Namen "Schulmuseum Dresden e. V." Der Verein ist ins Vereinsregister eingetragen. Ziele und Aufgaben: Erhaltung und Erweiterung sowie sachgemäße Unterbringung und Aufbereitung der schulgeschichtlichen Sammlung. Erarbeitung eines Sammlungs- und Präsentationskonzepts für das Schulmuseum. Aufbau einer Dokumentations- und Forschungsstelle für regionale Schul- und Erziehungsgeschichte. Förderung der Kooperation mit Schulen, Schulfördervereinen, Museen und anderen Bindungs-Institutionen der Region Dresden. Anregung und Unterstützung wissenschaftlicher und anderer Arbeiten und Publikationen, die die Materialien der schulgeschichtlichen Sammlung auswerten. Beratung bei schul- und erziehungsgeschichtlichen Unterrichtsprojekten, bei der Erstellung von Schulfestschriften und -chroniken. Organisation von schul- und erziehungsgeschichtlichen Gesprächskreisen, Vorträgen usw. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke... Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. |
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| Vereinsmitglieder versammeln sich im Kaiserzeitzimmer. | |||||||||||||||||
Der Vorstand Prof. Dr. Hartmut Voit, Vorsitzender Eberhard Forberg, stellvertr. Vorsitzender Karin Engelbrecht, Kassenwart Roland Herrmann, Presse / Öffentlichkeitsarbeit Gisela Schmalcz, Mitgliederkontakte Frank Schubert, Sponsering, Museumsausbau |
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| Der Vereinsvorsitzende, Prof. Dr. Voit, bei seiner Rede zur Eröffnung des Museums. | |||||||||||||||||
Mitgliedschaft Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person und jede Gesellschaft werden. Die Mitgliedschaft ist durch schriftliche Beitrittserklärung an den Vorstand zu beantragen. Die Entscheidung über die Aufnahme liegt beim Vorstand. (Der vollständige Wortlaut der Satzung ist im Schulmuseum einzusehen.) |
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