Das Schulmuseum verfügt über eine umfangreiche Schul- und Lehrbuchsammlung. Die ältesten Exemplare stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es handelt sich nicht nur um Bücher, die von den Schülern benutzt worden sind. Zur Sammlung gehören ebenso Fachliteratur für Lehrer, die Bildung betreffende Gesetzestexte und auch belltristische Bücher, die im Unterricht verwendet wurden. Ergänzt wird die Sammlung durch eine Reihe von Tonträgern, Fotografien und Diapositiven, die viele Jahre sächsischer Schulgeschichte dokumentieren.
Selbstverständlich werden im Schulmuseum auch historische Lehrmittel gesammelt. Gasentladungsröhren, Wimhorst- und Dampfmaschinen, optische Geräte und vieles andere, das im Physikunterricht gebraucht wurde, steht ebenso in den Regalen wie Modelle und ausgestopfte Tiere für den Biologieunterricht oder von Schülern selbst gefertigte Geräte und Modelle.
Rollbilder und Landkarten gehören und gehörten zur Standardausrüstung jeder Schule. Aus diesen Bildern und Karten lassen sich Bildungsinhalte der verschiedenen Zeiten erkennen. Besonders die Landkarten zeigen, welche politischen Veränderungen in über etwa 100 Jahren deutscher Geschichte hinweg erfolgt sind. Deswegen ist auch dieser Sammlungsteil für die wissenschaftliche Arbeit eine Fundgrube.