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Schulsparen gehört seit vielen Jahrzehnten zum Schulalltag. Eine Vitrine im DDR-Zimmer erinnert daran. Sie ist Leihgabe vom Museum der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.
Schulsparen gibt es in Dresden seit 1926. Damals entdeckte die Stadtsparkasse dieses Geschäftsfeld neu für sich. Die Schüler konnten Marken erwerben und in ein Heft mit herausreißbaren Blättern einkleben. War ein solches Blatt – meist mit 10-Pf.-Marken – gefüllt, schrieb die Kasse den Betrag auf dem Sparkonto gut. Lange Zeit wurden die Kinder auf diese Weise zum Sparen erzogen. Nach dem II. Weltkrieg lebte das Schulsparen wieder auf, verschwand jedoch Mitte der 70er Jahre, hauptsächlich, weil es kaum noch Lehrer gab, die bereit waren, es zu unterstützen. Inzwischen gibt es Bestrebungen, die Schüler wieder zum Schulsparen anzuhalten. |